Profil Dr. Matthias Rudlof
Ziele und Credo Ziel meiner Arbeit als Coach und Trainer ist es, die Menschen, mit denen ich arbeite, darin zu fördern, sich als engagierte Gestalter/-innen des eigenen Lebens wahrzunehmen und beruflichen Erfolg mit persönlichem Wohlbefinden zu verbinden. Dafür helfe ich meinen Kunden, eigene Verhaltens-, Kommunikations- und Wahrnehmungsmuster zu verstehen. So können Sie verändert werden, wenn sie zur Bewältigung der anstehenden Arbeits- und Lebensaufgaben nicht (mehr) passend sind. Zur Unterstützung des Veränderungsprozesses fördere ich meine Klienten darin, ihre Ressourcen (Wissen, soziale Netzwerke, Intuition) aktiv zu nutzen und ihre Kooperationsfähigkeit zu entwickeln. Ganz wichtig ist mir dabei, dass die Menschen auch in ihrer beruflichen Entwicklung im Einklang mit ihren Gefühlen handeln und ihren Leidenschaften und Interessen (Wofür brenne ich? Was interessiert mich wirklich?) in der beruflichen Wirklichkeit folgen können. Denn ich bin davon überzeugt, dass nur Lösungen, die mit der eigenen Grammatik der Gefühle („Wie jemand tickt“) verbunden sind, nachhaltige Wirkung entfalten können. Meine Arbeitsschwerpunkte
Wie ich dazu kam, zu coachen ... Eine meiner Leidenschaften ist das Forschen in verschiedenen Wissenschaftsgebieten. Eine andere ist, Menschen in ihrer beruflichen und persönlichen Entwicklung zu begleiten. So kam ich dazu, Menschen bei ihren wissenschaftlichen Qualifikationsarbeiten und ihren beruflichen Veränderungen persönlich zu unterstützen. Hier eine kleine Geschichte zu meinem Werdegang: Nach dem Abitur mit den Leistungskursen Deutsch und Mathematik schnupperte ich in einer Lehre zum Verlagskaufmann ein Jahr in die Realität eines kleinen Unternehmens hinein und lernte dort einiges über Arbeits- und Kooperationsprozesse in einem Betrieb. Danach stand ich kurz vor einer Ausbildung zum Fotografen, denn verschiedene Sichtweisen auf die Welt und das optimale Arrangement von Dingen – die innere Ordnung – faszinierten mich sehr. Aber letztlich entschied ich mich für einen anderen Werdegang: Ich ging nach Berlin, um dort Sozialwissenschaften und Psychologie zu studieren: den Menschen und seine – manchmal nicht so einfach verständlichen – Verhaltensweisen wollte ich erforschen und verstehen! Neben dem Studium an der Universität nahm ich mir Zeit, um in verschiedenen Arbeitsfeldern Erfahrungen zu sammeln und unterschiedliche Menschen in ihren Arbeitskontexten kennen zu lernen. So machte ich Jobs und Praktika in so unterschiedlichen Feldern wie Industrieunternehmen, psychiatrischen Kliniken und einem systemischen Beratungsinstitut für Familien, Paare und Einzelpersonen. Nach dem Studium arbeitete ich mehrere Jahre als Wissenschaftler an einer Berliner Hochschule: Ich hatte das große Glück, hier genau das machen zu können, was mir Freude macht: selber Forschung betreiben, Studierenden Kompetenzen in Forschungsarbeit und Kommunikation vermitteln und Fachtexte schreiben, die veröffentlicht wurden. Schon in diesen Jahren an der Hochschule hat mir die Betreuung der Studierenden mit ihren wissenschaftlichen Arbeiten viel Freude gemacht, weil ich dazu beitragen konnte, dass in einem persönlichen Entwicklungsprozess ein fachliches Werk entsteht. In unterschiedlich zusammengesetzten Forschungsgruppen mit Kollegen habe ich die Moderation produktiver Teamarbeit kennen gelernt Als Krönung mehrjähriger eigener Forschungsarbeit promovierte ich mit einer qualitativ-empirischen Studie im Feld der Biografieforschung. Nach der Mitarbeit in einem interdisziplinären Forschungsprojekt, in dem ich mit der Entwicklung von Methoden der Wissensentwicklung und Wissenskommunikation für Forschung und Unternehmen befasst war, wagte ich den Schritt in die unternehmerische Selbstständigkeit als forschender Coach, Berater und Dozent. Mein eigener Chef sein, genau das tun, was mir liegt, meine Ideen und Beratungskompetenzen in der Arbeit mit Menschen umsetzen können und letztlich das schöne Gefühl, etwas von dem zurückgeben zu können, was ich in meinen Jahren an der Universität erhalten hatte – das waren zentrale Motive für diesen Schritt, über den ich noch immer froh bin. Inzwischen habe ich mehrere Aus- und Weiterbildungen erfolgreich absolviert – z.B. als Trainer, systemischer Coach und Existenzgründer. Mein Lern- und Entwicklungsprozess als Unternehmer, Coach und Forschender ist damit aber nicht abgeschlossen. Ich möchte mich weiter durch die Arbeit mit Menschen anregen lassen, offen und neugierig sein und die Professionalität meiner Arbeit immer weiter ausbauen.
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